Ihre Notare in Braunschweig
Ihr Notar in Braunschweig
Ihre Notarin in Braunschweig
Ihre Notare in Braunschweig
Ihre Notare in Braunschweig
Ihre Notarin in Braunschweig

Ehe & Partnerschaft

Das Zusammenleben – egal ob verheiratet oder ohne Trauschein – wirft zahlreiche Fragen auf, wie zum Beispiel:

  • Was geschieht mit dem bisherigen Vermögen der Partner?
  • Wie soll neues Vermögen (z. B. eine Immobilie) erworben werden? Wer finanziert die Kosten und welche steuerlichen Konsequenzen ergeben sich hieraus?
  • Wer haftet für etwaige Schulden und wie können die Risiken minimiert werden?
  • Welche Rechte und Pflichten bestehen im Hinblick auf gemeinsame Kinder?
  • Was passiert im Falle einer Trennung?
  • Soll mein Partner für mich handeln können, wenn ich selbst aufgrund Krankheit hierzu nicht mehr in der Lage bin?
  • Wer erbt im Todesfall und ist der Partner ausreichend versorgt?

Oftmals stimmen die Vorstellungen der Paare zu den vorgenannten Fragen nicht mit den bestehenden gesetzlichen Regelungen überein. Es macht daher Sinn, sich beraten zu lassen und anschließend zu entscheiden, ob eine Anpassung durch einen Ehe- oder Partnerschaftsvertrag sinnvoll erscheint. Ihr Notar hat hierzu nicht nur eine herausragende fachliche Qualifikation. Aufgrund seiner Unparteilichkeit kann er gerade bei entgegengesetzten Interessen der Partner vermitteln und sicherstellen, dass sämtliche Vereinbarungen fair und ausgewogen sind.

Rechtsanwalt und Notar Jürgen Herbst aus Braunschweig
Direktkontakt
0531-310 7 3121

Rechtsanwältin und Notarin Nina Weigel-Grabenhorst aus Braunschweig
Direktkontakt
0531-310 7 3121

Eheverträge und Lebenspartnerschaftsverträge

Mit der Eheschließung hat der Gesetzgeber eine Reihe von rechtlichen Folgen verbunden, die teilweise während der Ehe, teilweise erst bei einer Trennung oder Scheidung bedeutsam werden. Sie betreffen insbesondere die Bereiche des Güterstands, des Unterhalts und der Versorgung im Alter. Diese Regelungen können Sie grundsätzlich an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Wegen der mitunter weitreichenden Folgen und um eine unparteiische rechtliche Beratung sicher zu stellen, hat der Gesetzgeber für den Abschluss eines Ehevertrages die notarielle Beurkundung vorgeschrieben. Der Ehevertrag kann sowohl vor der Eheschließung als auch danach geschlossen werden.

Seit dem 1. August 2005 können auch gleichgeschlechtliche Paare den Bund fürs Leben schließen. Die eingetragenen Lebenspartner haben ebenfalls die Möglichkeit, die gesetzlichen Regelungen für Ihre Lebenspartnschaft durch einen Lebenspartnerschaftsvertrag, der notariell beurkundet werden muss, anzupassen.

Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen

Wenn die gemeinsame Zukunft mit dem Ehe- oder Lebenspartner scheitert, ist dies nicht nur persönlich belastend, sondern es ergeben sich auch eine Vielzahl rechtlicher und wirtschaftlicher Fragen. Gelingt es den Partnern, diese einvernehmlich zu lösen, erspart das nicht nur zermürbende Streitereien, sondern ermöglicht auch einen schnelleren und kostensgünstigeren Abschluss des Scheidungsverfahrens. Nicht zuletzt genießt eine einvernehmlich gefundene Lösung regelmäßig eine größere Akzeptanz bei den ehemaligen Partnern als eine gerichtliche Entscheidung.

Ihr Notar berät Sie über die offenen Fragen und unterstützt Sie als neutraler rechtlicher Berater bei der Erarbeitung fairer Lösungen. In einer notariell beurkundeten Trennungs- oder Scheidungsvereinbarung können Sie anschließend Ihre individuellen Vereinbarungen festlegen.

Nichteheliche Lebensgemeinschaft

Für Eheleute und eingetragene Lebenspartner hat der Gesetzgeber eine Reihe von Rechtsfolgen für das Zusammenleben sowie für eine etwaige Trennung vorgesehen. Diese Regelungen gelten grundsätzlich nicht für unverheiratete Paare. Das kann zu unsachgerechten Ergebnissen führen, insbesondere, wenn eine seit langer Zeit verfestigte Lebensgemeinschaft besteht, wenn gemeinsame Investitionen, etwa für ein Haus oder ein Auto, getätigt werden oder wenn gemeinsame Kinder geboren wurden. Als Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sollten Sie sich daher überlegen, welche Regelungen für das Zusammenleben oder für den Fall einer Trennung gelten sollen und diese in einem Partnerschaftsvertrag festhalten.

Dabei sollte man sich auch Gedanken über die Verteilung des Vermögens nach dem Tod eines Partners und der Absicherung des jeweils anderen Partners machen. Anders als Ehegatten und Lebenspartner steht Unverheirateten kein gesetzliches Erbrecht zu, so dass regelmäßig Vorsorge für die Absicherung im Todesfall getroffen werden sollte.